Die EKZ verfügten über eine Mehrheitsbeteiligung an elf Windparks an windgünstigen Standorten in Deutschland, Frankreich und Portugal. Alle zusammen produzieren etwa den Strombedarf der Bevölkerung der Stadt Zürich.

Die Windturbinen des neuen portugiesischen Windparks Parque Eolico do Norte dos Candeeiros (PENC) liegt bei Nazaré, einem Gebiet, das bezüglich Windverhältnisse zu den besten in Kontinentaleuropa gehört. Der Standort auf 400 Meter über Meer werde begünstigt durch die Höhenwinde und den steigen Meereswind.

Die EKZ wollen bis 2030 den Anteil der neuen erneuerbaren Energien auf zehn Prozent des Gesamtabsatzes steigern. Dies entspricht einer Strommenge von 680 GWh. Nur 400 GWh sollen mit Windkraftanlagen im Ausland produziert werden.

Die EWZ rechnen damit, das Ausbauziel von 400 GWh bereits bis 2016 zu erreichen. Die EWZ engagieren sich zum grössten Teil mit Direktinvestitionen und zum kleineren Teil über Beteiligungsgesellschaften.

Im Rahmen der 2011 lancierten Strategie würden rund 600 Millionen Franken in die Produktion von erneuerbarer Energie investiert, schreiben die EKZ. Die Investitionen im Ausland werden von der speziell dafür gegründeten Tochterfirma EKZ Renewables AG abgewickelt.