Vermummungsverbot

Zürcher EDU will Burka und Niqab verbieten

Die EDU fordert, dass das Tragen von Burkas auf öffentlichem Grund oder in öffentlichen Räumen bei Androhung von Bussen verboten wird.

Die Eidgenössische Demokratische Union (EDU) des Kantons Zürich sagt Gesichtsverhüllungen jeder Art den Kampf an - explizit Burka und Niqab. Drei EDU-Kantonsräte haben eine entsprechende Parlamentarische Initiative eingereicht.

Abgesehen von einem Vermummungsverbot bei Demonstrationen und dergleichen existiert heute im Kanton Zürich keine Regelung in Bezug auf das Verhüllen von Gesichtern. Das will die EDU ändern und hat zu diesem Zweck eine Parlamentarische Initiative eingereicht, wie der "Tages-Anzeiger" am Samstag berichtete.

"Schleier, die Personen unkenntlich machen (Burka, Niqab) gelten ebenfalls als Vermummung", schreiben die Kantonsräte Hans Egli (Steinmaur), Michael Welz (Oberembrach) und Erich Vontobel (Bubikon). Sie seien auf öffentlichem Grund oder in öffentlichen Räumen bei Androhung von Bussen zu verbieten.

Strafandrohung müsse auch für "den Anstifter oder die Anstifterin" gelten. Erlauben will die EDU Verhüllungen, die sich "auf private religiöse Lokalitäten beschränken".

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1