Die Delegation besuchte zwischen dem 19. und 27. April unter anderem Behörden- und Wirtschaftsvertreter in den Provinzen Guangdong und Chongquing, wie die Volkswirtschaftsdirektion am Freitag mitteilte. Mit beiden Provinzen unterhält der Kanton Zürich seit einigen Jahren Partnerschaftsabkommen in den Bereichen Finanzen, Stadtentwicklung und Mobilität.

Ziel dieser Abkommen sei es, Kontakte zwischen chinesischen und Zürcher Firmen und Hochschulen zu intensivieren. Insbesondere für schweizerische MedTech-Unternehmen und Startups im Bereich Medizintechnologie verheisse der chinesische Markt grosses Potenzial, heisst es in der Mitteilung.

In Peking führte die Zürcher Delegation auch Gespräche mit Banken. Dabei hätten verschiedene Institute Interesse gezeigt, im Kanton Zürich eine Niederlassung zu eröffnen. Als erste chinesische Bank hatte die China Construction Bank im Januar in Zürich eine Filiale eröffnet.

Zudem wurden laut Volkswirtschaftsdirektion Forschungskooperationen zwischen Schweizer Hochschulen und chinesischen Unternehmen erörtert. Damit Schweizer Firmen in China Fuss fassen könnten, seien Kontakte auf Regierungsebene eine wichtige Voraussetzung. Der Kanton Zürich fungiere dabei im Rahmen seiner Wirtschaftspolitik als Türöffner.