Seit 2000 sind in der Stadt Zürich insgesamt 33'200 Wohnungen (17 Prozent) erneuert und 6800 (3 Prozent) ersetzt worden. Statistik Stadt Zürich hat nun die Bevölkerungszusammensetzung in Zusammenhang mit der baulichen Erneuerung untersucht, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

So ist zwischen 2000 und 2014 der Anteil Personen mit abgeschlossener höheren Schulbildung innerhalb der Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren um 17 Prozentpunkte auf 42 Prozent gestiegen. In erneuerten Gebäuden nahm dieser Anteil überdurchschnittlich zu und zwar um 21 Prozentpunkte in Bestandeserneuerungen und um 35 Prozentpunkte in Wohnersatzbauten.

Ähnlich verhält es sich bei Familien: In der Stadt Zürich nahm der Anteil der Kinder unter 10 Jahren zwischen 2000 und 2014 um einen Prozentpunkt auf 9 Prozent zu. In Bestandeserneuerungen wuchs der Anteil doppelt so stark (+2,0 Prozentpunkte) und in Wohnersatzbauten mehr als drei Mal so stark (+3,6 Prozentpunkte) wie im Gesamtbestand.

Auch leben in Wohnersatzbauten überdurchschnittlich viele Schweizerinnen und Schweizer. Dort nahm der Anteil der Schweizer Bewohnerinnen und Bewohner um 2,9 Prozentpunkte zu. In der ganzen Stadt Zürich nahm der Anteil Personen mit Schweizer Pass hingegen um 2,7 Prozentpunkte ab.