Quellensteuer

Zürcher Arbeitgeber bekommen weniger Provisionen

Begründet wurde der neue Rahmen mit technischen Verbesserungen im Lohnmeldewesen.

Begründet wurde der neue Rahmen mit technischen Verbesserungen im Lohnmeldewesen.

Arbeitgeber im Kanton Zürich erhalten für den Abzug der Quellensteuer von den Löhnen und die Weiterleitung dieser Abzüge an das kantonale Steueramt weniger Provisionen. Ausgelöst wurde die Reduktion durch eine neue Vorgabe des Bundes.

Das Eidgenössische Finanzdepartement hat den Rahmen für die Provision auf den 1. Januar 2015 von bisher 2 bis 4 Prozent auf 1 bis 3 Prozent des abgelieferten Steuerbetrages reduziert. Begründet wurde der neue Rahmen mit technischen Verbesserungen im Lohnmeldewesen. Damit könnten viele Abläufe bei den Arbeitgebern automatisiert und vereinfacht werden.

Die Kantone müssen nun festlegen, welche Entschädigung sie den Arbeitgebern innerhalb des vom Bund gewährten Rahmens ausrichten wollen, wie es in einer Mitteilung des Regierungsrates vom Freitag heisst. Mit einer Änderung der Verordnung über die Quellensteuer für ausländische Arbeitnehmende hat sich der Regierungsrat wie bisher für den Höchstsatz entschieden, also neu 3 Prozent.

Gemäss Schätzungen dürften der Kanton aufgrund der Reduktion etwa 5,5 Millionen Franken und die Gemeinden rund 5,7 Millionen Franken mehr einnehmen. Die Quellensteuer wird bei ausländischen Arbeitnehmenden erhoben, die im Kanton Zürich arbeiten, aber keine fremdenpolizeiliche Niederlassungsbewilligung haben.

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