Arbeitszeiten

Zu lange Arbeitszeiten: Zürcher Kinderspital akzeptiert Urteil

Das Kinderspital Zürich, aufgenommen im August 2012

Das Kinderspital Zürich, aufgenommen im August 2012

Das Zürcher Kinderspital will das Urteil des Verwaltungsgerichtes wegen zu langer Arbeitszeiten der Assistenzärzte nicht ans Bundesgericht weiterziehen.

Die Erfolgschancen seien gering, sagte Spitaldirektor Markus Malagoli am Montag auf Anfrage der sda.

Für das Kinderspital bedeutet dies, dass es die Vorgaben bezüglich Arbeitszeiten der Assistenzärzte künftig einhalten muss. Ob nun mehr Stellen geschaffen werden, ist noch unklar. Man werde analysieren, was notwendig sei, so Malagoli. Dies werde einige Monate dauern.

Das Zürcher Verwaltungsgericht war im Juli zum Schluss gekommen, dass das Kinderspital wegen der Arbeitszeiten ihrer Assistenzärzte gegen das Arbeitsgesetz verstösst. Statt maximal 50 Wochenstunden und maximal sechs Tage am Stück sind die jungen Ärzte am "Kispi" häufig länger im Dienst.

Das Zürcher Amt für Wirtschaft und Arbeit wies das Spital in einer Verfügung an, die Regeln umgehend einzuhalten, was das "Kispi" aber ablehnte. Es wehrte sich vor dem kantonalen Verwaltungsgericht gegen die Anordnungen der Behörden - ohne Erfolg.

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