Zürich
Zoo Zürich: 1,8 Millionen Besucher und 1 verschwundener Affe

Der Zoo Zürich schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Erneut haben über 1,8 Millionen Besucher den Tierpark besucht. Die neu eröffnete Pantanal-Anlage und das gute Wetter hätten dazu beigetragen. Der ausgebüxte Affe «Kelso» bleibt verschwunden.

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Gelbbrustkapuzineraffen im Zoo Zürich

Gelbbrustkapuzineraffen im Zoo Zürich

Zoo Zürich, Enzo Franchini

Viel Publikum ziehen jeweils die Geburten von Jungtieren an. 2012 gab es bei den Gorillas, Orang Utans, Schneeleoparden, Trampeltieren sowie beim Tapir Nachwuchs, wie es in der Mitteilung der Zoo Zürich AG vom Montag heisst.

Freud und Leid liegen liegen oft nah beieinander. So musste der Zoo Zürich im vergangenen Jahr Abschied nehmen von der Gorilla-Dame "Nache". Sie hatte als Mutter von sechs Töchtern und einem Sohn die Gorillagruppe im Zoo Zürich erfolgreich aufgezogen, wie es weiter heisst.

Und auch der Gelbbrustkapuziner "Kelso", der Ende August aus dem Zoo ausgebüxt war, blieb verschwunden. "Wir müssen leider davon ausgehen, dass er nicht mehr lebt", schreibt der Zoo. Nach dem eineinhalbjährigen Tier war intensiv gesucht worden, der Zoo hatte Fallen und Tonbänder mit den Stimmen der Familien aufgestellt.

Elefantenpark-Eröffnung im Frühling 2014

Als erfolgreiche Projekte bezeichnet der Zoo Zürich die neue südamerikanische Pantanal-Anlage und den sich im Bau befindlichen Elefantenpark. Im Herbst konnte bei Letzterem die Aufrichte gefeiert werden. Auch sei die Finanzierung dieses anspruchsvollen Projekts gesichert. Im Frühling 2014 soll die Anlage eröffnet werden.

Auch das Betriebsergebnis sei erfreulich, heisst es weiter. Der Zoo sei schuldenfrei und stehe für die Zukunft auf finanziell sicheren Füssen. Dies erlaube es, die konservative Finanzierungspolitik fortzusetzen.