Tierwelt

Zoo Zürich stellt Suche nach Äffchen Kelso ein

Ein Kapuzineräffchen (Symbolbild)

Ein Kapuzineräffchen (Symbolbild)

Der Zoo Zürich hat die Suche nach dem Ende August ausgebüxten Gelbbrustkapuzineraffen Kelso eingestellt. Der gut einenhalbjährige Kelso hatte am 27. August seine Familie und das Gehege verlassen. Der Zoo meldete den Vorfall dem Wildhüter, der Polizei und dem Veterinäramt.

Da Kelso auch in den kälteren Tagen keinen Kontakt zu Menschen gesucht habe, seien die Chancen geschwunden, dass er noch lebe, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Tierpfleger machten Rundgänge im nahen Wald, die Bevölkerung hielt ebenfalls Ausschau. Auch Tierkommunikatorinnen meldeten sich, konnten Kelso aber auch nicht finden, wie der Zoo weiter mitteilte.

Die aktive Suche nach Kelso durch den Zoo Zürich wurde eingestellt. Der Zookurator Robert Zingg erläutert die möglichen Schicksale von Kelso. Dass kein Tier mehr entläuft, kann nicht garantiert werden.

Die aktive Suche nach Kelso durch den Zoo Zürich wurde eingestellt. Der Zookurator Robert Zingg erläutert die möglichen Schicksale von Kelso. Dass kein Tier mehr entläuft, kann nicht garantiert werden.

In der Nähe des Zoos wurden Fallen aufgestellt, die mit SMS-Meldern und Tonbändern mit den Stimmen der Familienmitglieder ausgestattet waren. Nach seiner Flucht war der rund ein Kilogramm schwere und etwa 25 Zentimeter grosse Kelso in den ersten zwei Wochen drei Mal gesehen worden. Dort wurden auch Fotofallen aufgestellt.

Obwohl der Zoo die aktive Suche eingestellt hat, nimmt er gemäss Mitteilung gerne weitere Meldungen über den Aufenthaltsort des Äffchens entgegen.

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