Baken

ZKB-CEO Scholl: «Wir brauchen keine zusätzlichen Eigenmittel»

Wie der CEO der ZKB die Eigenmittelquote von 14 Prozent realisieren will

Wie der CEO der ZKB die Eigenmittelquote von 14 Prozent realisieren will

ZKB CEO Martin Scholl rechnet mit einer erforderlichen Eigenmittelquote von 14% und sieht seine Bank dafür bereits mit den nötigen Mitteln ausgestattet.

Eine Verkleinerung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) steht offenbar nicht auf dem Programm. ZKB-Chef Martin Scholl deutete an, die Bank werde wegen der Erhebung zur «systemrelevanten» Bank keine Aktivitäten herunterfahren oder Abteilungen schliessen.

Er sehe keinen unmittelbaren Kapitalbedarf, da die ZKB die potenziellen Anforderungen bereits heute erfüllen dürfte, und auch in strategischer Hinsicht sei keine Zäsur erkennbar, sagte Scholl am Montag vor den Medien in Zürich.

Die Handelsaktivitäten der Bank, häufig als ZKB-Investmentbank bezeichnet, sind in den vergangen Jahren stark ausgebaut worden. Sie erfüllten aber die Bedürfnisse der Kunden, sagte Scholl. Das Geschäft sei mit der Finanzkrise 2008 umgestaltet worden. Der "Stress" der ZKB, dies zeigten Tests, komme aus den Kreditbeständen und nicht aus dem Handel.

Wie die ZKB den neuen Anforderungen gerecht werden soll, wird nun ausgearbeitet. "Im Moment hat nur die Nationalbank entschieden. Jetzt geht das Dossier an die Finma", sagte Scholl.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1