Zeugenaufruf
Auseinandersetzungen in der Stadt Zürich: Zwei Personen angegriffen, 38-Jähriger niedergestochen

Am Samstagabend, 6. Februar 2021, ereigneten sich beim Sechseläutenplatz mehrere Auseinandersetzungen. Eine Person wurde festgenommen und eine Person mit einer Stichwaffe verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.

Merken
Drucken
Teilen

Auseinandersetzungen in der Stadt Zürich: Zwei Personen angegriffen, 38-Jähriger niedergestochen

Silja Hänggi/Video Unit

(has/mts) Gegen 22:00 Uhr wurden zwei Personen durch eine grössere Gruppierung im Bereich des Sechseläutenplatzes angegriffen. Die Stadtpolizei Zürich nahm mit Hilfe von Mitarbeitenden des SBB-Sicherheitsdienstes dabei einen 16-jährigen mutmasslichen Täter fest.

Später wurde beim Stadelhoferplatz an der Gottfried-Keller-Strasse, kurz nach 23:00 Uhr, ein 38-jähriger Mann während einem Disput mit mehreren Personen mit einer Stichwaffe verletzt. Er musste durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich ins Spital gebracht werden.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Vorfall vom 6. Februar 2021, kurz nach 23:00 Uhr an der Gottfried-Keller-Strasse, zwischen der Theaterstrasse und dem Bahnhof Stadelhofen machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich, Tel. 0 444 117 117 zu melden.

SVP fordert wieder Videoüberwachung

Beim Zürcher Seebecken kommt es vor allem an Samstagabenden immer wieder zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Die SVP fordert nun, dass die städtische Polizeiführung im Gebiet Stadelhofen-Sechseläutenplatz-Seepromenade wieder Videoüberwachungen einführt. Fast jedes Wochenende komme es in dieser Gegend zu wüsten Szenen, seit die Polizei im Jahr 2019 die Videoüberwachung beendet habe, schreibt die SVP in einer Medienmitteilung.

Nach mehreren gewaltsamen Vorfällen, bei denen oft Alkohol im Spiel war, hatte die Stadtpolizei Zürich im Sommer 2019 von Juni bis August vorübergehend Videoüberwachung an der Seepromenade im Bereich Utoquai eingeführt. Um der Gewalt, die sich oft unter Jugendlichen abspielte, zu begegnen, setzte die Stadt letztes Jahr dann vermehrt auf den Einsatz von Jugendarbeitern, die Jugendliche an den Brennpunkten ansprechen sollten