Polizei
Zehn neue Stellen für die Bekämpfung der Internetkriminalität

Nach dem Ja des Kantonsrats geht es nun an die Rekrutierung: Im Kanton Zürich werden im nächsten Jahr zehn neue Stellen für die Bekämpfung der Internetkriminalität geschaffen. Diese werden sowohl im Kompetenzzentrum Cybercrime als auch bei den Regionalen Staatsanwaltschaften eingesetzt.

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Im Kanton Zürich werden im nächsten Jahr zehn neue Stellen für die Bekämpfung der Internetkriminalität geschaffen. (Symbolbild)

Im Kanton Zürich werden im nächsten Jahr zehn neue Stellen für die Bekämpfung der Internetkriminalität geschaffen. (Symbolbild)

Keystone

Ziel sei die wirksame Bekämpfung komplexer Internetstraftaten, aber auch die breite Bekämpfung der sich im Inter- und Darknet parallel entwickelnden Straftaten, teilte die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am Donnerstag mit.

Dabei handelt es sich etwa um Internetbetrüge, Darknet-Drogenhandel oder über die Social-Media-Kanäle begangenen Drohungen und Ehrverletzungen.

Fünf Stellen

Der Regierungsrat hatte im Februar 2017 der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft neue Stellen zugesprochen, davon zehn für die Staatsanwaltschaft. Diese wurden vom Kantonsrat am Dienstag mit dem Gesamtbudget verabschiedet.

Dabei handelt es sich um fünf Stellen für Staatsanwältinnen und -anwälte und deren jeweiligen Verwaltungsassistenzen. Das Kompetenzzentrum Cybercrime wird mit einer Staatsanwältin oder einem Staatsanwalt und einer Verwaltungsstelle verstärkt und mit der Aus- und Weiterbildung der neuen Staatsanwältinnen und -anwälte betraut.

Die restlichen neuen Stellen werden bei den Regionalen Staatsanwaltschaften eingesetzt, die für die Bekämpfung der Internetkriminalität im weiteren Sinne zuständig sind.