Regensberg

Wo ein Felssturz den Parkplatz verschüttet hat, will Gemeinde Parkhaus bauen

Die Idee für ein Parkhaus liegt vor, die Pläne noch nicht.

Die Idee für ein Parkhaus liegt vor, die Pläne noch nicht.

Ein neuer Anlauf für ein Parkhaus am alten Standort. Wo im Mai ein Felssturz den Parkplatz Schneggi verschüttet hat, will die Gemeinde Regensberg ein Parkhaus errichten.

Seit dem Felssturz vom Mai auf dem Parkplatz Schneggi in Regensberg verfolgt die Gemeinde intensiv die Idee eines Parkhauses an dieser Stelle. Wie der Gemeinderat nun mitteilt, liegt der kantonale Vorentscheid vor, wonach ein Parkhaus an dieser Lage zum Schutz des Städtchens den ordentlichen Waldabstand unterschreiten darf. Somit konnten die weiteren Schritte vorangetrieben werden.

Nebst einer Lösung für das Parkplatzproblem müsse auch weiteren Anforderungen Rechnung getragen werden, beispielsweise dem Ortsbild- und dem Landschaftsschutz. Um diese komplexe Aufgabe bewältigen zu können, wurde eine Begleitgruppe aus Anwohnern, Gewerbetreibenden, Kirche, Schule und Stiftung eingesetzt. Aufgrund der aktuellen Situation hat der Gemeinderat ein lokales Architekturbüro beauftragt, das Bauprojekt «Parkhaus Schneggi» zu erarbeiten und umzusetzen.

Das Architekturbüro hat sich Ende Oktober mit der Begleitgruppe getroffen und Wünsche und Hinweise aufgenommen. In Rücksprache mit Geologen werde nun ein neues Bauprojekt innerhalb der bereits im baurechtlichen Vorentscheid definierten Möglichkeiten und den in der Begleitgruppe erarbeiteten Bedürfnissen ausgearbeitet. Das neue Bauprojekt wird den Einwohnern im Verlauf des ersten Halbjahres 2020 im Detail vorgestellt. Danach wird es in einer Urnenabstimmung der Bevölkerung zur Annahme empfohlen. Über den konkreten Zeitplan will der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Mit dem Parkhaus könne laut Mitteilung der aktuelle Parkplatzmangel behoben werden. Zudem werde das Problem der Hangsicherung gelöst.

Das Parkhaus soll aber nur erstellt werden, wenn dafür keine Steuergelder benötigt werden beziehungsweise wertvolle Einnahmen für die Gemeinde erwirtschaftet werden können, hält der Gemeinderat von Regensberg fest. (liz)

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