Zürich
Wo der öffentliche Raum und Künstler interagieren

Das Projekt "Gasträume: Kunst auf öffentlichen Plätzen Zürichs" ermöglicht von Juni bis September Kunstwerken im öffentlichen Raum zu begegnen. Zu sieben bisherigen Plätzen kommen neu zwei Standorte in Altstetten dazu, vulkan- und Altstetterplatz.

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"5 worlds, 12 benches" von Matt Mullican steht auf dem Paradeplatz

"5 worlds, 12 benches" von Matt Mullican steht auf dem Paradeplatz

Cédric Eisenring

Auf dem Vulkanplatz ist die Installation "Stylit" aus dem Jahr 2005 von Michael Kienzler zu sehen, wie das Tiefbau- und Entsorgungsdepartment am Donnerstag mitteilte.

Auf dem Altstetterplatz wird der 1990/91 entstandene "IBM-Stengel" des legendären Eisenplastikers Bernhard Luginbühl in "Gasträume 2014" integriert. Dadurch soll der Fokus auch auf herausragende historische Werke gelegt werden, heisst es weiter.

Zu sehen sind insgesamt mehr als zwanzig Skulpturen, Installationen, Performances und andere künstlerische Interventionen. Die Werke wurden speziell für den jeweiligen Ort geschaffen. Bisherige Orte des Geschehens waren beispielsweise die Sigi-Feigel-Terrasse sowie Tessiner-, Parade-, Turbinen-, Maag-, Steinfels- und Basteiplatz.

Das Projekt wurde 2010 ins Leben gerufen und wird nun zum vierten Mal durchgeführt. Zuständig ist die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum (AG KiöR).

Von "Gasträume" verspricht sich die Gruppe, den unmittelbaren Kontakt zwischen Kunst und Menschen zu ermöglichen. Denn gerade Kunst im urbanen Raum biete eine individuelle und häufig nicht alltägliche Möglichkeit, die Welt, in der man lebt, mit anderen Augen zu sehen. (sda)