Diskutiert wurden die Ursachen für die prekäre Finanzlage der Stadt Winterthur.

Der Winterthurer Stadtrat sieht den Hauptgrund für das grosse Minus im neuen kantonalen Finanzausgleich. Dieser spricht Winterthur einen Zentrumslastenausgleich von 86 Millionen Franken zu - ein Drittel weniger als der Stadt Zürich.

Für die Winterthurer Regierung ist diese ungleiche Verteilung nicht nachvollziehbar. Sie findet den Zentrumslastenausgleich zu tief angesetzt, weil er die Entwicklung der Stadt nicht berücksichtige. Thema der Aussprache waren auch die drei Millionen Franken «Soforthilfe», um die Winterthur den Kanton bittet.

«Der Stadtrat hat seine Hausaufgabe gemacht, aber wir können nicht alles alleine stemmen», begründete Künzle Ende August den Antrag auf Soforthilfe. Ob das Geld gewährt wird, ist noch unklar. Beschlossen wurde beim Gespräch nichts, wie der Regierungsrat mitteilte.

Im Gespräch

Wie die Sprecherin des Regierungsrates auf Anfrage der sda sagte, würden nun auf beiden Seiten weitere Abklärungen getroffen. «Man wird weiter im Gespräch bleiben.»