In den letzten Jahren und auch anlässlich der vergangenen Budgetdebatte sei immer wieder über die Notwendigkeit des früheren Büros für Gleichstellung debattiert worden. Der Stadtrat habe diese Diskussionen aufgenommen, heisst es in einer Mitteilung des Departement Kulturelles und Dienste vom Montag. Spätestens per Ende April 2016 soll die Fachstelle aufgelöst werden.

Die Themen der Chancengleichheit und der Gleichstellung blieben weiterhin aktuell und hätten eine grosse Bedeutung für die Stadtverwaltung, heisst es weiter. Der Stadtrat sei aber der Ansicht, dass diese Themen heute zu den "täglichen Grundaufgaben" im Führungs- wie auch im Personalbereich gehörten.

Sowohl die Vorgesetzten als auch die Personalverantwortlichen müssten sich dieser Fragen bewusst sein und sie im Alltag und in der Schulung berücksichtigen. Auch nach der Auflösung der Fachstelle soll laut Mitteilung "ein grosser Teil der bisherigen Ressourcen" dem Personalamt in Sachen Personalentwicklung und Beratung zur Verfügung stehen.