Laut türkischen Medienberichten sind der 16-jährige Lehrling und die 15-jährige Sek-Schülerin nach Istanbul geflogen. Ihre Handys wurden zuletzt in der Stadt Adana in der Südtürkei geortet worden, nur 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt.

Für den Vater ist klar, dass er sie zurückholen muss. Die örtliche Polizei habe die Grenzbehörden angewiesen, nach den beiden Ausreissern Ausschau zu halten, wie «20 Minuten» am Dienstag schreibt.

Plötzlich trug sie ein Kopftuch 

Die Kinder seien regelmässig zum Religionsunterricht in eine Moschee in Zürich gegangen. Es gab zwar keine Anzeichen auf eine radikale Veränderung, jedoch wurde die Moschee auch von Muslimen besucht, die sich später dem IS zugewandt hätten.

Die 15-jährige Tochter begann vor wenigen Monaten plötzlich ein Kopftuch und einen schwarzen Umhang zu tragen um sich zu verschleiern. Sie habe oft von ihren Moscheebesuchen erzählt, bestätigten Freundinnen. Sie ging davon aus, dass sie deshalb nun diskriminiert werde und keine Lehrstelle finde.