Winterthur
Neue Unterführung beim Bahnhof öffnet am Sonntag

Zum Fahrplanwechsel am Sonntag wird beim Bahnhof Winterthur nach rund vierjähriger Bauzeit die neue Personenunterführung Nord eröffnet. Auch eine separate Veloquerung und eine Velostation mit Platz für rund 700 Fahrzeuge gehören dazu.

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Über 90 Millionen Franken investierten die Stadt Winterthur und der Kanton Zürich in den Ausbau.
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Die neue Unterführung beim Bahnhof Winterthur wird am Sonntag eröffnet.
Die alte Unterführung vor dem Baubeginn 2018 bot noch viele Nachteile für Reisende.
Die Veloquerung in der Unterführung macht den Bahnhof zur effizienten Verkehrsdrehscheibe.
Der Veloverkehr ist optimal an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.
Bis 2035 wird mit einem enormen Anstieg des Verkehrsaufkommen gerechnet: Die Zahl der Personenzüge soll von 700 und 1000 steigen.

Über 90 Millionen Franken investierten die Stadt Winterthur und der Kanton Zürich in den Ausbau.

zvg/SBB

Die vor über 90 Jahren erstellte Personenunterführung Nord ist im Zuge der Bauarbeiten von 4,5 auf neu 17,5 Meter verbreitert worden, wie es in einer Mitteilung der SBB heisst.

Der Ausbau erfolgte unter anderem mit Blick auf das erwartete Passagierwachstum. Aktuell fahren am Bahnhof Winterthur täglich rund 700 Personenzüge ab. Bis 2035 sollen es rund 1000 sein.

Die an die Personenunterführung angrenzende Veloquerung von der Rudolf- in die Turnerstrasse wurde im Auftrag der Stadt gebaut. Sie bindet nicht nur den Veloverkehr besser an den Bahnhof an, sondern verbessert auch die Verbindung der Quartiere beidseits der Gleise.

Mit der Eröffnung der neuen Unterführung wird auch die provisorische Passarelle aus Holz geschlossen. Diese wird in den kommenden Monaten abgebrochen.

Die Kosten für die Unterführung, die Veloquerung und die Velostation belaufen sich auf insgesamt 90 Millionen Franken. An den Kosten beteiligten sich neben der SBB auch die Stadt Winterthur und der Kanton Zürich. (sda)

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