Kulturförderung

Winterthur: Mehr Geld für Fotomuseum, weniger für Sommer Theater

Winterthur: Mehr Geld für Fotomuseum, weniger für Sommer Theater

Winterthur: Mehr Geld für Fotomuseum, weniger für Sommer Theater

Der Winterthurer Stadtrat hat einen Vorschlag zur Neuverteilung der Kultursubventionen erarbeitet. Insgesamt will er ab 2017 zwar mehr Geld ausgeben, einzelne bisherige Empfänger gehen jedoch leer aus. Das letzte Wort hat der Grosse Gemeinderat.

Ende Jahr laufen die Subventions-Verträge mit 18 Museen und Vereinen aus. Neu sollen 21 Organisationen berücksichtigt werden, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Insgesamt beantragt der Stadtrat beim Grossen Gemeinderat 2,857 Millionen Franken, gut 300'000 Franken mehr als bisher.

Am meisten profitiert der Historische Verein für sein Projekt "Museum schaffen". Ihm stehen neu 140'000 Franken statt rund 31'000 Franken zur Verfügung.

Kein Geld mehr für "Jazz in Winterthur"

Das Fotomuseum soll 460'000 Franken bekommen (+48'103). Weniger Geld ist für das SommerTheater Winterthur eingeplant - statt rund 252'000 Franken noch 200'000 Franken. Nicht mehr berücksichtigt werden der Verein Jazz in Winterthur (-77'724) und das Filmbulletin (-20'726).

Ausschlaggebende Beurteilungskriterien waren für den Stadtrat "kulturpolitische Voraussetzungen, Relevanz und Professionalität".

Betriebe mit fixen Arbeitspensen, die langfristig planen müssten, würden bevorzugt, heisst es weiter.

Wie die Subventionsbeiträge letztlich verteilt werden, bestimmt der Grosse Gemeinderat. Er berät voraussichtlich noch im ersten Quartal darüber.

Insgesamt machen die 2,86 Millionen Franken nur einen Bruchteil der gesamten Kultursubventionen aus.

Diese belaufen sich dieses Jahr auf 32,4 Millionen Franken. Davon gehen rund 8 Millionen Franken an die Bibliotheken und vier Millionen Franken ans Theater Winterthur.

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