Winterthur
Künftig sollen Laien über Vergabe von Kultur-Geldern entscheiden

Das neue «Kultur Komitee» der Winterthurer Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, bestehend aus Laien, soll über die Vergabe von 400'000 Franken an Kultur-Geldern bestimmen. Vorwissen soll dafür nicht nötig sein.

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Die 200 Personen des «Kultur Komitees» werden per Los ausgewählt. (Symbolbild)

Die 200 Personen des «Kultur Komitees» werden per Los ausgewählt. (Symbolbild)

Steffen Schmidt

Die Winterthurer Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG), gegründet vom verstorbenen Immobilien-König Bruno Stefanini, will ein «Kultur Komitee» einsetzen: Diese wird über die Vergabe von Kulturgeldern in der Höhe von 400'000 Franken entscheiden - und soll aus einem Dutzend Laien bestehen.

200 zufällig ausgeloste Personen aus Winterthur sind dafür von der Stadt angeschrieben worden, wie der «Landbote» am Montag schrieb. Laut Webseite des «Kultur Komitee» wird am Dienstag per Los darüber entschieden, wer Einsitz im Gremium nehmen wird. Vorwissen im Kulturbereich ist dafür nicht notwendig.

Zwischen März und April entscheiden die Laien über die zu fördernden Projekte. Sie werden dabei von einem Projektleitungsteam begleitet, das die Koordination und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.

Wie die SKKG schreibt, soll mit dem Einbezug von potentiellen Besucherinnen und Besuchern von Kulturangeboten die Perspektive bei der Vergabe von Fördergeldern erweitert werden. Die Stiftung vergibt Förderbeiträge zwischen 3000 bis 40'000 Franken an nicht gewinnorientierte Winterthurer Kulturschaffende und Institutionen. (sda)

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