Winterthur

Winterthur finanziert der Abwasserreinigungs-Anlage einen neuen Faulturm

Die Abwasserreinigungsanlage bekommt einen zweiten Faulturm.

Die Abwasserreinigungsanlage bekommt einen zweiten Faulturm.

Mit einem symbolischen Spatenstich ist am Montag der Bau für den neuen Faulturm in Winterthur erfolgt. Darin wird künftig Klärschlamm vergärt, bevor es entwässert und dann verbrannt wird.

Der neue Turm soll den bestehenden Faulturm entlasten, wie Stadtwerk Winterthur am Montag mitteilte.

Der Faulturm in Winterthur stehe seit zwanzig Jahren im Dauerbetrieb. Deshalb sei er noch nie geleert, inspiziert oder unterhalten worden, begründet Stadtwerk den Neubau.

Dazu komme, dass der Kanton Zürich die Verbrennung des Klärschlamms ab 2015 im Zürcher Klärwerk Werdhölzli konzentriere. Auf diesen Zeitpunkt wird die Schlammverbrennungsanlage in Winterthur stillgelegt, wie es in der Mitteilung heisst. Damit gäbe es keine Möglichkeit, den Klärschlamm direkt zu verbrennen, sollte es einmal Probleme mit dem Faulturm geben, sagen die Stadtwerke auf Anfrage.

Im Faulturm vergärt der Klärschlamm, welcher bei der Reinigung des Winterthurer Abwassers entsteht. Aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen müsse dieser Schlamm vor dem Transport ins Werdhölzli zunächst vor Ort vergärt werden. Der zweite Faulturm liefere dazu die nötige Kapazität.

Die Bauarbeiten dauern laut Stadtwerk bis im Sommer 2015. Der Stadtrat hat dafür einen gebundenen Kredit von 8,8 Millionen Franken bewilligt. (sda/fwa)

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