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Winterthur erhält doch noch ein neues Sportzentrum

In der neuen Ballsportarena sollen unter anderem nationale Spiele ausgetragen werden. (Symbolbild)

In der neuen Ballsportarena sollen unter anderem nationale Spiele ausgetragen werden. (Symbolbild)

Das seit Jahren geplante Sportzentrum WinCity in Winterthur kommt nun doch zustande: Private investieren beim Deutweg 35 Millionen Franken in eine Ballsportarena und in ein Gebäude für Ankermieter.

Läuft künftig alles nach Plan, kann WinCity Ende 2017 eröffnet werden.

Der Projekt-Start war glamourös: Im Jahr 2011 übergab Tennislegende Pete Sampras symbolträchtig die Baueingabe für das geplante Sportzentrum an den damaligen Stadtpräsidenten Ernst Wohlwend. Rund 80 Millionen Franken sollten investiert werden.

Danach passierte sehr lange nichts. Der Termin für den Baustart wurden immer wieder verschoben. Die Stadt Winterthur ihrerseits machte ihre Hausaufgaben und verlegte den Verkehrsgarten ins Ohrbühl, um Platz für das Sportzentrum zu machen.

Nun wird das leerstehende, städtische Areal beim Gutschick-Quartier doch noch bebaut: Wie die Verantwortlichen am Dienstag mitteilten, konnte eine Investorengruppe gefunden werden, die das Projekt bezahlen und auch führen wird.

Einer davon ist Jürg Hofmann, Präsident des Handballclubs Pfadi Winterthur. "Ich bin stolz, dass Winterthurer für Winterthur etwas Grosses bewegen können", wird er in der Mitteilung zitiert.

Schule für junge SporttalenteDas Investitionsvolumen ist mittlerweile aber deutlich geschrumpft: Statt wie ursprünglich geplant 80 Millionen sollen jetzt nur noch 35 Millionen investiert werden. Die Stadt stellt den Investoren das Land im Baurecht zur Verfügung.

Geplant sind eine Ballsportarena, die auch für nationale Spiele genutzt werden kann, sowie ein Multifunktions-Gebäude mit Platz für Sportmedizin, Rehabilitation, Diagnostik, Sportschule, Sportlerunterkunft, Fitnesscenter und Gastronomie. Dieses Angebot richtet sich explizit auch an Breitensportler.

Bereits an Bord geholte Ankermieter sind das Kantonsspital Winterthur, der Sportmedizinanbieter Medbase und die Sport-Oberstufenschule NET von Swiss Olympic. Dabei handelt es sich um eine Sekundarschule, die junge Sportler fördert.

Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass sich lokale Spitzensportvereine dank WinCity neu positionieren können. Profitieren sollen aber auch weniger Ambitionierte: Breitensport-Vereine sollen ebenfalls Platz in der Halle finden.

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