Prävention
Winterthur antwortet mit Extremismus-Fachstelle auf Gewalt

Die geplante Winterthurer Fachstelle für Extremismus und Gewaltprävention wird am 1. Oktober den Betrieb aufnehmen. Fachstellenleiter wird Urs Allemann. Winterthur will mit der Fachstelle frühzeitig Radikalisierungen erkennen.

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Winterthur will gegen Gewalt und Extremismus vorgehen. (Symbolbild)

Winterthur will gegen Gewalt und Extremismus vorgehen. (Symbolbild)

Keystone/MARTIN RUETSCHI

Urs Allemann bringe breite Erfahrungen in Prävention, Beratung und Intervention mit und sei gut in Winterthur vernetzt, teilte das Departement Soziales am Freitag.

Allemann war während neun Jahren in der Zürcher Fachstelle für Gewaltprävention und seit 2013 in der Jugend- und Familienberatung des Kinder- und Jugendhilfezentrums (Kjz) in Winterthur tätig.

Die neue Fachstelle im Departement Soziales soll eine niederschwellige Anlaufstelle für alle Fragen rund um Gewaltprävention sein. Sie ist sowohl für die Bevölkerung wie auch für Fachleute.

Der Fokus der Prävention richtet sich auf die frühzeitige Erkennung und Intervention bei Radikalisierungen sowie auf die entsprechende Sensibilisierung wichtiger Bezugspersonen.

Winterthur war in jüngster Zeit immer wieder in die Schlagzeilen geraten, weil schon mehrere junge Menschen aus der Stadt nach Syrien gereist sind und sich dem IS angeschlossen haben.