Unterhalt und Ausbau

Wildnispark Zürich braucht mehr Geld - doch viele Gemeinden sträuben sich

Bären im Wildnispark Zürich Langenberg: Nur  Gemeinden aus dem Bezirk Horgen stimmten einer Beitragserhöhung zu.

Bären im Wildnispark Zürich Langenberg: Nur Gemeinden aus dem Bezirk Horgen stimmten einer Beitragserhöhung zu.

Die Stiftung Wildnispark Zürich hat bei den Trägern nach mehr Geld für die kommenden drei Jahre gefragt. Während Stadt und Kanton Zürich sowie Pro Natura und drei Gemeinden aus dem Bezirk Horgen die Beiträge erhöhen, lehnen die übrigen Gemeinden des Bezirks einen Erhöhung ab.

Für den Unterhalt und den Ausbau des Angebots im Naturerlebnispark Sihlwald und im Tierpark Langenberg braucht die Stiftung Wildnispark mehr Geld. In der Leistungsvereinbarung für die kommenden drei Jahre hat sie eine Erhöhung der Beiträge um 15 Prozent vorgesehen, wie die Stiftung am Montag mitteilte.

Stadt und Kanton Zürich sowie die drei Gemeinden Rüschlikon, Adliswil und Horgen haben den höheren Beiträgen zugestimmt. Die anderen Gemeinden im Bezirk lehnen sie ab. "Wir erhalten 2017 über 270'000 Franken von den Gemeinden des Bezirks", sagte Isabelle Roth, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Wildnispark, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Bei der Erhöhung der Beiträge hätte es sich je nach Gemeinde jeweils um 5000 bis 10'000 Franken gehandelt. Unter anderem können als Gegenleistung für die Beiträge Schulklassen aus den Trägergemeinden die Angebote des Wildnisparks gratis nutzen.

Die Stiftung will 2017 als Übergangsjahr behandeln und die Verhandlungen mit den Gemeinden weiterführen, um 2018 den ersehnten Beitrag zu erhalten.

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