Bundesverwaltungsgericht

Wieder abgeblitzt: Jetzt zieht Schwarzenbach seine Beschwerde bis vor Bundesgericht weiter

Dolder-Besitzer Urs Schwarzenbach soll jahrelang Kunstgegenstände am Zoll vorbeigeschleust haben.

Dolder-Besitzer Urs Schwarzenbach soll jahrelang Kunstgegenstände am Zoll vorbeigeschleust haben.

Der Besitzer des Hotels Dolder, Urs Schwarzenbach, ist mit seiner Beschwerde gegen die Zollkreisdirektion Schaffhausen auch vor dem Bundesverwaltungsgericht abgeblitzt. Jetzt will er den Fall bis vor Bundesgericht ziehen.

Vor dem Bundesverwaltungsgericht ist er gescheitert. Jetzt will Urs Schwarzenbach, Besitzer des Hotels Dolder, seine Beschwerde gegen die Zollkreisdirektion Schaffhausen bis vor Bundesgericht weiterziehen, wie sein Sprecher der "Handelszeitung" sagte.

Mit Verfügungen aus den Jahren 2014 und 2015 fordern die Behörden von Schwarzenbach Steuernachzahlungen von insgesamt rund 12 Millionen Franken. Über 100 Kunstgegenstände soll der Zürcher in die Schweiz eingeführt haben, ohne den Zoll korrekt zu informieren.

Gesuch unbegründet

Schwarzenbach wehrte sich zunächst erfolglos bei der Zolldirektion Schaffhausen. Er sei getäuscht und ausgenutzt worden. Nun liess auch das Bundesverwaltungsgericht diese Argumentation abblitzen.

Das Urteil vom 18. Januar wurde gestern bekannt. Darin heisst es, das Gesuch um eine Neubeurteilung der Steuerschuld sei unbegründet. Zudem muss Schwarzenbach die Verfahrenskosten von 5000 Franken tragen.

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