Volksabstimmung
Wie viele Fremdsprachen an der Primarschule? Am 21. Mai stimmen die Zürcher darüber ab

Am 21. Mai werden die Stimmberechtigten des Kantons Zürich über die Fremdsprachen-Initiative befinden. Ein Komitee, dem auch mehrere Lehrerverbände angehören, fordert, dass an der Primarschule inskünftig nur noch eine Fremdsprache vermittelt werden soll.

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Die Initiative fordert, dass nur noch eine Fremdsprache an der Primarschule gelehrt wird.

Die Initiative fordert, dass nur noch eine Fremdsprache an der Primarschule gelehrt wird.

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Die zweite Fremdsprache soll erst an der Oberstufe, dafür dann aber mit mehr Lektionen gelehrt werden. Am Wissensstand am Ende der Schulzeit soll sich damit gemäss den Initianten nichts ändern. Der Kantonsrat lehnte die Initiaitve mit 96 zu 68 Stimmen ab.

Zudem werden die Zürcher Stimmberechtigten am 21. Mai über die Verselbständigungen des Kantonspitals Winterthur sowie der Integrierten Psychiatrie Winterthur/Zürcher Unterland entscheiden. Der Kantonsrat genehmigte die beiden Gesetzesvorlagen mit jeweils rund 120 zu 50 Stimmen. Die Ratslinke und Gewerkschaften legten in der Folge das Referendum gegen diese Privatisierungen ein.

Der Zürcher Regierungsrat hat entschieden, dass diese drei kantonalen Abstimmungsvorlagen am 21. Mai vors Volk kommen. Auf eidgenössischer Ebene gelangt an diesem Tag eine weitere Vorlage - das Energiegesetz - zur Abstimmung.