Zürich
Wer sich weiterbildet, muss in Zürich bald weniger Steuern bezahlen

Ab 2016 sollen im Kanton Zürich alle Aus-, Weiterbildungs- und Umschulungskosten bei den Steuern abgezogen werden können. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, das Steuergesetz an die neuen Vorgaben des Bundes anzupassen.

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Aus- und Weiterbildungskosten sollen in Zürich künftig von den Steuern abgezogen werden können.

Aus- und Weiterbildungskosten sollen in Zürich künftig von den Steuern abgezogen werden können.

Keystone

Bisher konnten die Ausbildungskosten nicht abgezogen werden, berufliche Weiterbildungskosten hingegen schon. Dies führte zu schwierigen Abgrenzungen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Die eidgenössischen Räte führten deshalb im Bundessteuer- und Steuerharmonisierungsgesetz einen neuen Aus- und Weiterbildungsabzug ein. Neu können nach einem Abschluss auf der Sekundarstufe II berufsorientierte Aus- und Weiterbildungskosten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag abgezogen werden.

Gemäss Regierungsrat soll der Maximalbetrag bei den Staats- und Gemeindesteuern 12'000 Franken betragen, wie er auch bei der direkten Bundessteuer gilt.

Gemäss Schätzungen des Bundes dürfte sich der Steuerausfall für die Staats- und die Gemeindesteuern auf rund zehn Millionen Franken belaufen. Die Änderungen sollen auf Anfang 2016 in Kraft gesetzt werden. (sda)