Bisher konnten die Ausbildungskosten nicht abgezogen werden, berufliche Weiterbildungskosten hingegen schon. Dies führte zu schwierigen Abgrenzungen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Die eidgenössischen Räte führten deshalb im Bundessteuer- und Steuerharmonisierungsgesetz einen neuen Aus- und Weiterbildungsabzug ein. Neu können nach einem Abschluss auf der Sekundarstufe II berufsorientierte Aus- und Weiterbildungskosten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag abgezogen werden.

Gemäss Regierungsrat soll der Maximalbetrag bei den Staats- und Gemeindesteuern 12'000 Franken betragen, wie er auch bei der direkten Bundessteuer gilt.

Gemäss Schätzungen des Bundes dürfte sich der Steuerausfall für die Staats- und die Gemeindesteuern auf rund zehn Millionen Franken belaufen. Die Änderungen sollen auf Anfang 2016 in Kraft gesetzt werden. (sda)