Aufnahemprüfung

Wer ins Gymi will, muss besser rechnen können

Chagall-TeilnehmerInnen, Gymnasium Unterstrass, Zuerich

Aufnahmeprüfungen

Chagall-TeilnehmerInnen, Gymnasium Unterstrass, Zuerich

Das Aufnahmeverfahren an die Zürcher Mittelschulen soll auf Frühling 2012 angepasst werden. Wer ins Gymnasium will, muss künftig besser rechnen können, denn Mathematik bekommt mehr Gewicht. Mündliche Prüfungen soll es keine mehr geben

Ab Sommer 2012 werden im Kanton Zürich die Maturitätsprüfungen erstmals vor den Sommerferien stattfinden. Dies führt dazu, dass auch die Aufnahmeprüfungen an die Mittelschulen vorverlegt werden - auf Mitte März.

Diese Terminverschiebung macht eine Änderung der vom Regierungsrat erlassenen Reglemente für die Aufnahme in die Mittelschulen notwendig. Auch die unterschiedlichen Organisationsformen der Sekundarschule in den einzelnen Gemeinden erfordert eine Anpassung der Zulassungsbedingungen. Die Bildungsdirektion hat deshalb beschlossen, das Übertrittsverfahren an die Mittelschulen einer generellen Überprüfung zu unterziehen. Sie schlägt nun zahlreiche Änderungen vor.

Mehr Mathematik

So soll das Aufnahmeverfahren soll vereinfacht und auf die mündliche Prüfung in Grenzfällen verzichtet werden. Beim Übertritt ab der Sekundarstufe soll das Gewicht der Mathematik gegenüber den Sprachfächern Deutsch und Französisch angehoben und die Prüfungsdauer für diese Fächer angepasst werden. Grundsätzlich sollen alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe der Volksschule die Möglichkeit haben, zur Aufnahmeprüfung anzutreten.
Es werden zudme zwei Vorschläge vorgelegt, wie die bisherigen Schulleistungen berücksichtigt werden können: Der erste basiert auf der Anrechnung von Vornoten bzw. dem an der Aufnahmeprüfung zu erreichenden Notendurchschnitt. Ein zweiter setzt auf die Empfehlungen der Sekundarlehrpersonen. Schliesslich wird vorgeschlagen, die Probezeit auf ein Semester zu verlängern. Damit werden die Entscheide, ob das Gymnasium angemessen ist, besser abgestützt.

Diese Vorschläge gehen nun in die Vernehmlassuung. (rsn)

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