Die VBZ verzeichneten 478 Körperverletzungen. Das sind zwölf weniger als im Vorjahr. Den grössten Anteil daran tragen die Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, die sich um zehn auf 777 Fälle erhöht haben, wie die VBZ am Montag in einer Mitteilung schrieben. In 533 Fällen waren dabei Autos involviert.

Ebenfalls zugenommen haben die böswilligen Beschädigungen: Die VBZ verzeichnete neu 108 Ereignisse - 15 mehr als im Jahr 2014. Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang stieg um einen Unfall auf vier.

Abgenommen haben dagegen zum zweiten Mal in Folge die sogenannten Stoppunfälle, bei denen die Fahrzeugführer wegen anderen Verkehrsteilnehmern einen Notstopp einleiten mussten. Diese Zahl sank von 213 auf 197.

Ein- und Aussteigeunfälle im Fokus

Da die Ein- und Ausstiegsunfälle im Jahr 2015 um 13 Fälle auf 152 zugenommen haben, wird die VBZ dieses Thema unter anderem in den Fokus der diesjährigen Präventionskampagne rücken.

Mit der Präventionskampagne "Sicher unterwegs" setzten die VBZ im vergangenen Jahr die Priorität auf die Reduktion der Stoppunfälle. Im Rahmen eines Präventionstrainings konnten bisher rund 450 Teilnehmende das Zertifikat "diplomierter VBZ-Passagier" entgegennehmen.