Öffentlicher Verkehr
Weniger Personen bei VBZ-Unfällen verletzt

Die Zahl der Schadenereignisse bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) hat im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht abgenommen. Es wurden weniger Personen verletzt, und auch die Zahl der Stoppunfälle nahm ab.

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ENNIO LEANZA

Als Schadenereignis wird erfasst, was versicherungstechnische oder haftpflichtrechtliche Folgen hat, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Insgesamt gab es 210 Unfälle mit Körperverletzung - 14 weniger als im ersten Halbjahr 2016. Die Zahl der Stoppunfälle ging um zehn auf 79 zurück.

Als Stoppunfälle gelten alle Unfälle, die sich ereignen, weil das Fahrpersonal wegen einem anderen Verkehrsteilnehmer scharf bremsen und einen Notstopp einleiten muss. Um solche Unfälle zu verhindern, führen die VBZ unter anderem Präventionstrainings für Seniorinnen und Senioren durch.

Insgesamt weist die Statistik 945 Schadenereignisse aus. Das sind 36 weniger als im ersten Halbjahr 2016. Gesunken ist dabei auch die Zahl böswilliger Beschädigungen von 65 auf 49.

Leicht angestiegen ist die Zahl der Fussgängerunfälle von 28 auf 33. Kollisionen mit Fahrzeugen gab es 390 und damit zehn mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei insgesamt 20 Unfällen waren Velos oder Mofas betroffen - ähnlich wie im ersten Halbjahr 2016.

Von 14 auf acht weiter zurückgegangen ist die Zahl der Laserblendungen. Dank der Sensibilisierung des Fahrpersonals konnten einige Täter von der Polizei gefasst werden. Alle Laserblendungen werden von den VBZ angezeigt, wie es in der Mitteilung heisst.