Die VBZ weisen in ihrer am Donnerstag publizierten Schadenstatistik 230 Unfälle mit Körperverletzung aus. Das sind 20 mehr als im Vorjahr. Verletzungen zogen sich dabei insbesondere Passagiere zu, die beim Ein- und Aussteigen stolperten (85) oder wegen eines durch einen anderen Verkehrsteilnehmer ausgelösten Notstopps im Tram oder Bus stürzten (83). Zwei Unfälle endeten tödlich. Eine Fussgängerin war in unmittelbarer Nähe einer Haltestelle beim Überqueren der Gleise von einem Tram erfasst worden, und ein Velofahrer war via Zebrastreifen und Fussgängerinsel direkt vor ein Tram gefahren.

Bei den Kollisionen mit anderen Fahrzeugen verzeichneten die VBZ 376 Ereignisse, das sind 14 weniger als in der Vorjahresperiode. Am häufigsten waren Personenwagen (263) und Nutzfahrzeuge (87) in die Unfälle involviert. Deutlich zugenommen haben die böswilligen Beschädigungen: Die Statistik weist 71 Ereignisse aus. Das sind 22 mehr als in der Vorjahresperiode.

Dank Videoüberwachung in den Fahrzeugen hätten die VBZ nun wiederholt dazu beigetragen, dass die Stadtpolizei die Täter überführen konnte, heisst es in der Mitteilung. «Durch konsequenten Einsatz von Videoüberwachung sollen künftig böswillige Beschädigungen reduziert werden.»

Diese Beschädigungen fallen in die Kategorie der sonstigen Schadenfälle, die insgesamt von 345 auf 494 angestiegen sind. Darunter fallen auch Manöverschäden in Depot und Garage (12 Ereignisse), Entgleisungen und Entdrahtungen (3) sowie alles weitere (diverse Schäden und Vorfälle, 357). Diese Bagatellschäden wurden 2016 erstmals detailliert erfasst, was damals zu einem markanten Anstieg der Zahlen führte. Im kommenden Jahr werden die VBZ wieder weniger Schadenereignisse ausweisen: «Da die meisten der Bagatellschäden keine versicherungstechnischen Folgen haben, werden diese ab 2019 nicht mehr in der Statistik aufgeführt.» (SDA)