Zürich
Weniger Gebühren: Stadtparlameent unterstützt Gastgewerbe und Veranstalter

Das Gastgewerbe zählt zu den Branchen, welche von Corona am härtesten getroffen wurden. Das Parlament der Stadt Zürich verabschiedet nun eine Motion, um die finanziellen Lasten zu mildern.

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Das Zürcher Stadtparlament erlässt dem Gastgewerbe Gebühren für Aussencafés, um Einnahmeausfälle wegen der Corona-Pandemie zu mildern. (Archivbild)

Das Zürcher Stadtparlament erlässt dem Gastgewerbe Gebühren für Aussencafés, um Einnahmeausfälle wegen der Corona-Pandemie zu mildern. (Archivbild)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Das Zürcher Stadtparlament greift dem Gastgewerbe und den Organisatoren von Veranstaltungen unter die Arme, um negative Auswirkungen der Corona-Pandemie zu mildern. Es beschloss am Mittwoch, Boulevard-Cafés gewisse städtische Gebühren zu erlassen. Und bei Veranstaltungen soll ein solcher Kostenerlass geprüft werden.

Das Parlament, der Gemeinderat, entschied, dem Gastgewerbe die Gebühren für dessen Aussen- und Boulevard-Cafés auf öffentlichem Grund zu erlassen, für dieses und das nächste Jahr. Betrieben, die den Betrag für das Jahr 2020 bereits einbezahlt haben, soll dieser unkompliziert zurückerstattet werden. Die Motion der SVP, die das verlangt hatte, wurde mit deutlicher Mehrheit überwiesen.

Unterstützung für Event-Organisatoren

Weiter will das Parlament Organisatoren von Veranstaltungen unterstützen, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben wurden. Die Stadtregierung wurde beauftragt zu prüfen, wie Organisatoren städtische Gebühren sowie die Kosten von städtischen Dienstleistungen erlassen werden können, wenn diese Veranstaltungen später doch noch durchgeführt werden.

Die Massnahme soll bis Sommer 2021 gelten und zwar für Veranstaltungen kultureller, gewerblicher und sportlicher Art. Das Postulat von FDP und SVP wurde mit deutlicher Mehrheit überwiesen.

Wie die Postulanten erklärten, soll mit dem Gebührenerlass ein Anreiz geschaffen werden, um diese Veranstaltungen in der Stadt Zürich nachzuholen. Profitieren soll das Kulturleben, die Sportstadt, das Gewerbe und die Veranstaltungslandschaft.