Im vergangenen Jahr verzeichnete die AG Hallenstadion Zürich 122 Eventtage mit insgesamt 870'200 Zuschauerinnen und Zuschauern. Dies sind weniger als im Vorjahr, als bei 140 Vorstellungen 1'012'00 Personen gezählt wurden.

Die Entwicklung der Gesellschaft sei weiterhin positiv, wird Felix Frei, Direktor der AG Hallenstadion Zürich, in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. "Wir blicken aber auf ein Jahr mit einem unterdurchschnittlichen Entertainment-Geschäft zurück."

Weiterhin weltweit Nummer 1

Generell sei ein stagnierender Schweizer Musikmarkt feststellbar. "Eine Nachfragegrenze scheint erreicht zu sein", hielt Frei weiter fest. Zudem habe natürlich im vergangenen Jahr das frühe Ausscheiden der ZSC Lions in den Playoffs auch nicht geholfen. Das Zürcher Hallenstadion ist aber unter den Arenen mit einer Kapazität von 10'000 bis 15'000 Zuschauern nach wie vor weltweit die Nummer 1.

Für die Zukunft ist die AG Hallenstadion Zürich gerüstet: Es hätten erneut bedeutende Rückstellungen für künftige Investitionen, Unterhaltsarbeiten und Grossreparaturen getätigt werden können, heisst es in der Mitteilung.

Strategieprojekte aufgegleist

Zudem haben die Verantwortlichen Strategieprojekte aufgegleist, um das Hallenstadion in Oerlikon angesichts der kommenden Veränderungen des Marktes sowie des Auszugs der ZSC Lions in deren eigene Spielstätte in Altstetten strategisch neu zu positionieren.

Diese Projekte umfassen gemäss Mitteilung unter anderem die künftige digitale Ausrichtung der Halle, die Contententwicklung und den Weiterausbau der Kernkompetenzen sowie Wertschöpfungsmodelle als Hallenbetreiberin.