Alle Blicke sind auf die Start-/Zielgerade gerichtet. Dort, wo vor zwei Tagen auf Bahn 4 der schnellste Mann der Welt, Usain Bolt, sein Rennen gegen die Elite des 100-m-Sprintes gewann, stehen nun acht Kinder. Der Stadionspeaker ist gerade dabei, die Jungs, die als nächstes den 60-m-Sprint absolvieren werden, vorzustellen. Wie bei Weltklasse Zürich auch, erscheinen alle Athleten auf dem Stadionbildschirm. Der junge Leichtathlet auf Bahn 4 macht wie sein grosses Vorbild Usain Bolt Faxen vor der Kamera. Sein Gegner auf Bahn 5 starrt hochkonzentriert auf die perfekte Tartanbahn des legendären Leichtathletikstadions Letzigrund. Dann: «Auf die Plätz, fertig...» Der Startschuss fällt. Die Fans toben.

Saisonfinale im legendären Letzigrund-Stadion

Die 540 Kinder, die beim grossen Final des UBS Kids Cup 2013 starten dürfen, sind die besten von 80`000 7- bis 15-jährigen Teilnehmern, die an einer von über 550 lokalen Ausscheidung den Leichtathletik-Dreikampf, bestehend aus den Basissportarten Laufen (60 m), Springen (Zonen-Weitsprung) und Werfen (200-Gramm-Ballwurf), bestritten. An den Kantonalfinals haben sich dann in jeder der 18 Kategorien die Sieger für den Schweizer Final qualifiziert. «Ich freue mich sehr, dass die UBS mit ihrem Engagement derart viele Kinder und Jugendliche bewegt und die Leichtathletik auch als Breitensportart fördert», sagt Lukas Gähwiler, CEO von UBS Schweiz und selbst passionierter Sportler. «Es ist für mich immer wieder bewegend zu sehen, mit wie viel Engagement und Begeisterung die Kinder im Rahmen des UBS Kids Cups Sport betreiben.»

Im Spitzenbereich unterstützt die Grossbank bereits seit 31 Jahren das Meeting Weltklasse Zürich und ist seit Hauptsponsor der Schweizer Leichtathletik-Nationalmannschaft sowie internationaler Partner der Europameisterschaften 2014 in Zürich. Dabei fliesst nicht nur Geld. So stellten sich in den letzten Monaten Hunderte von UBS-Mitarbeitern ehrenamtlich für die Wettkämpfe des UBS Kids Cups zur Verfügung (alleine am Final standen deren 100 Helfer im Einsatz).

Stars von Weltklasse Zürich als Fans des Nachwuchses

Mit dabei sind neben den 540 Nachwuchssportlern zahlreiche internationale und nationale Stars, die zwei Tage zuvor beim Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich im ausverkauften Letzigrund-Stadion angetreten waren. Mit der Olympiasiegerin und der dreifachen Weltmeisterin von Moskau, Shelly-Ann Fraser-Pryce (JAM), nimmt sich sogar die aktuell schnellste Frau der Welt Zeit für den Schweizer Nachwuchs. Sie überreicht stets lächelnd die Medaillen und Diplome und gibt ihren Fans wertvolle Tipps mit auf den Weg. Sie selbst bestritt als Vierjährige ihren ersten Wettkampf und erinnerte sich am UBS Kids Cup Final an ihre eigenen, ersten Leichtathletik-Versuche zurück. «Ich mag die Schweizer Kinder, sie sind voller Energie - wie ich damals.»

Neben all den aktuellen Weltmeistern, Olympiasiegern und sogar Weltrekordhaltern stehen auch die Schweizer Nationalmannschaftsathleten für den Leichtathletiknachwuchs im Einsatz. Nach dem Einlaufen mit den Kindern begleiten «die Grossen» die Kleinen durch den sogenannten Call-Room ins Stadion und schauen, dass es den Kindern an nichts fehlte. Ellen Sprunger, die momentan beste Schweizer Siebenkämpferin und Mitglied der erfolgreichen Damen-Staffel , die bei Weltklasse Zürich eben erst den Schweizer Rekord verbessert hatte, versuchte ihre Schützlinge vor dem Start in den Dreikampf zu beruhigen: «Ich bin auch immer noch nervös vor einem wichtigen Wettkampf. Versucht euch, zu konzentrieren, dann wird`s schon klappen.»

Videoscreen und Call-Room

Während des ganzen Tages kamen die 7- bis 15-Jährigen in den Genuss der gleichen Infrastruktur wie die Weltklasse-Athleten zwei Tage zuvor beim Final der Diamond League - inklusive Call-Room, Athletenpräsentation auf den Videoscreens und Zielfilm von Omega. Die acht Besten der ältesten vier Jahrgänge erhielten zudem eine Einladung für ein Trainingscamp unter Facheinleitung.