Die Sicherheitsdirektion hat nach Ende Februar erneut eine Lagebeurteilung vorgenommen und entschieden, die Quote auch jetzt nicht zu erhöhen. Dies teilte der Kanton am Dienstag mit. Damit gilt noch immer die Aufnahmequote von 7 Asylsuchenden pro 1000 Einwohner, die seit dem 1. Januar 2016 in Kraft ist.

Eine Erhöhung der Quote könne aber später eventuell notwendig werden, heisst es weiter. Die Einschätzung über die weitere Entwicklung angesichts der unübersichtlichen Umsetzung neuer Massnahmen in der europäischen Flüchtlingspolitik sei sehr schwierig.

Die Sicherheitsdirektion fordert deshalb die Gemeinden auf, Vorkehrungen für eine allfällige Quotenerhöhung auf bis zu 10 Asylsuchende pro 1000 Einwohner zu treffen. Die nächste Lagebeurteilung wird im Juni vorgenommen.