Die Unterstützungsleistungen gehen an die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ), die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich (LVZ) und an die Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien (SWkF), wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Die ABZ baut an der Toblerstrasse 170 Wohnungen mit 2,5 bis 6,5 Zimmern. Für 33 Wohnungen hat sie beim Büro für Wohnbauförderung Unterstützungsleistungen zur Verbilligung der Mietzinse beantragt. Mit den 3,2 Millionen Franken werden die 2,5-Zimmer-Wohnungen monatlich rund 161 Franken günstiger, die 6,5-Zimmer-Wohnungen um 336 Franken.

5,2 Millionen Franken hat die LVZ für 65 Wohnungen in der Wohnsiedlung Paradies in Wollishofen beantragt. Damit können monatliche Verbilligungen von rund 174 Franken für 2,5-Zimmer-Wohnungen und 300 Franken für 4,5-Zimmer-Wohnungen erzielt werden.

Die SWkF hat in der Greencity auf dem Areal der ehemaligen Sihl Papierfabrik 20 Wohnungen realisiert, für zwölf davon erhält sie für eine Verbilligung 1,5 Millionen Franken. Damit reduziert sich die monatliche Miete um 362 Franken.

Genaue Kriterien

Die Unterstützungsleistungen zur Verbilligung der Mietzinse werden aus der Wohnbauaktion 2017 gewährt, die die Stimmberechtigten im Mai 2017 bewilligt haben. Aufgrund der Gemeindeleistungen sei voraussichtlich mit einem kantonalen Darlehen in gleicher Höhe zu rechnen, schreibt der Stadtrat.

Zurzeit gibt es in der Stadt 6700 verbilligte Wohnungen für einkommensschwache Haushalte. In Bezug auf Belegung und Einkommen gelten genaue Kriterien, die alle zwei Jahre überprüft werden. Aus der Wohnbauaktion 2017 stehen nun noch 71 Millionen Franken zur Verfügung.