Es wimmelt an der Zürcher Uni nur so von englischen Begriffen: Da werden die Titel "Bachelor" und "Master" vergeben, da heisst es "Career Services" statt Karriereberatungen. Und verschiedene Vorlesungen werden auf englisch gehalten.

"Englisch ist aber gemäss Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft keine Landessprache", hält der Stimmbürger in seiner Einzelinitiative fest, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Zudem bleibe ein Professor, der seine Ausführungen in englischer Sprache macht, "womöglich nur ein Vasalle der Vereinigten Staaten von Amerika".

Der Initiant will deshalb, dass im kantonalen Universitätsgesetz verankert wird, dass die Uni-Sprache deutsch sei. Allfällige Ausnahmen "müssen sehr gut begründet und vom Regierungsrat bewilligt sein". Es ist bereits heute absehbar, dass die Initiative im Kantonsrat nicht unterstützt werden dürfte - nicht nur wegen der Problematik im "English Departement" beziehungsweise dem Englischen Seminar.