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Wegen Whatsapp: VBZ stellen automatische Störungsmeldungen ein

Die VBZ werden ihre Passagiere zwar weiterhin über Störungen auf dem Tramnetz informieren. Allerdings müssen diese Informationen aktiv per Whatsapp-Nachricht abgefragt werden. (Archivbild)

Die VBZ werden ihre Passagiere zwar weiterhin über Störungen auf dem Tramnetz informieren. Allerdings müssen diese Informationen aktiv per Whatsapp-Nachricht abgefragt werden. (Archivbild)

Die neuen Whatsapp-Geschäftsbedingungen haben Auswirkungen auf VBZ Alerto, die automatischen Störungsmeldungen der VBZ. Neu kommen diese Mitteilungen nicht mehr automatisch, die Passagiere müssen sie aktiv einholen.

Das Ende der automatischen Störungsmeldungen kommt am Abend des 6. Dezembers. Ab dem 7. Dezember dürfen die VBZ die Störungsmeldungen nicht mehr automatisch verschicken. Dies geht aus einer Whatsapp-Nachricht der VBZ hervor, die am Donnerstag an alle Abonnentinnen und Abonnenten verschickt wurde.

Die VBZ werden ihre Passagiere zwar weiterhin über Störungen auf dem Tramnetz informieren. Allerdings müssen diese Informationen aktiv per Whatsapp-Nachricht abgefragt werden.

Diese Abfrage bleibt allerdings nicht dauerhaft gespeichert, sondern muss jeden Tag erneut eingegeben werden. So wollen es die neuen Geschäftsbedingungen des Messenger-Dienstes. Auf der Website von VBZ Alerto finden Passagiere weitere Angaben zum veränderten Service.

Whatsapp ändert seine Geschäftsbedingungen dahingehend, dass "automatisierte Nachrichten, Massennachrichten oder eine nicht personenbezogene Verwendung" ab dem 7. Dezember nicht mehr toleriert werden. Whatsapp droht mit rechtlichen Schritten, wenn gegen dieses Verbot von Massen-Versänden verstossen wird.

Die Störungsmeldungen über den Messenger-Dienst Telegram sind von dieser Änderung nicht betroffen.

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