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Wegen Störung: Zug kurz nach Abfahrt vor Zürcher HB gestrandet

Kurz nachdem ein Zug von Zürich nach Basel am Dienstagabend aus dem Hauptbahnhof in Zürich abgefahren war, blieb dieser stehen. Der volle Zug musste von einem Lösch- und Rettungszug abgeschleppt werden.

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Der defekte Zug musste mit einem Lösch- und Rettungszug abgeschleppt werden. (Symbolbild)

Der defekte Zug musste mit einem Lösch- und Rettungszug abgeschleppt werden. (Symbolbild)

Die Passagiere in einem Zug von Zürich nach Basel staunten am Dienstagabend nicht schlecht: Kaum war ihr Zug aus dem Zürcher Hauptbanhof hinaus gefahren, stand dieser auch schon wieder. Grund dafür war eine Triebfahrzeugstörung, aufgrund dieser der Zug nicht mehr selbständig weiterfahren konnte, teilt die SBB auf Anfrage mit.

Der defekte Zug musste mit einem Lösch- und Rettungszug abgeschleppt werden. Weil der Zug gerade zu einer hochfrequentierten Zeit stehen geblieben war, sei es enorm schwierig gewesen einen zusätzlichen Zug – in diesem Fall einen Lösch- und Rettungszug – kurzfristig einzuplanen, sagt Franziska Frey, Mediensprecherin der SBB weiter. Schweizweit stehen 16 Lösch- und Rettungszüge bereit, sie haben also unter anderem einen gewissen Anfahrtsweg zu bewältigen, was dementsprechend viel Zeit in Anspruch nehme.

Die betroffenen Passagiere wurden durch das Zugpersonal über die Störung informiert. Nachdem der defekte Zug in den HB zurück geschleppt wurde, konnten die Passagiere auf alternative Züge umsteigen und so ihre geplante Reise nach Basel fortsetzen. Ausserdem erhielten die betroffenen Reisenden einen "Sorry"- Check im Wert von zehn Franken für die 2. Klasse, respektive 15 Franken für die 1. Klasse.

Der defekte Triebwagen werde nun in den Werkstätten überprüft und repariert, sagt Frey. (lgi)