Bülach

Wegen Einsturzgefahr: «Büli-Fäscht» dieses Jahr ohne Riesenrad

Der Parkplatz, auf dem das Riesenrad aufgestellt werden sollte, ist instabil.

Der Parkplatz, auf dem das Riesenrad aufgestellt werden sollte, ist instabil.

Obwohl ein Riesenrad im Logo des «Büli-Fäscht» ist, wird es am diesjährigen Volksfest in Bülach keines geben. Der Grund: Der Parkplatz, auf dem die Attraktion hätte aufgebaut werden sollen, ist instabil. Er könnte unter den vielen Tonnen Stahl der Chilbi-Bahn nachgeben.

Dass es kein Riesenrad gebe, sei ein grosser Wermutstropfen, sagte OK-Präsident Daniel Aeschlimann auf Anfrage der sda. Er bestätigte eine entsprechende Meldung des "Zürcher Unterländers".

Es gebe leider keinen Ersatzstandort, an dem man die Attraktion aufbauen könnte. Der eigentliche Chilbi-Platz bei der Stadthalle sei schon voll belegt. Ein kleineres und vor allem leichteres Modell konnte auf die Schnelle auch nicht aufgetrieben werden.

In die Jahre gekommen und brüchig

Das Problem sind die Regenklärbecken, die unter dem Parkplatz liegen. Sie sind in die Jahre gekommen und brüchig, weshalb sie schon seit geraumer Zeit abgestützt werden.

Bei normaler Benutzung mit Autos stellen die Becken keine Gefahr dar. Beim Gewicht eines Riesenrades wollen die Verantwortlichen aber lieber kein Risiko eingehen. Der Platz bleibt nun aber nicht leer. Ein Vereins-Festzelt sorgt dafür, dass keine Lücke entsteht.

Ob es beim nächsten "Büli-Fäscht" wieder ein Riesenrad geben wird, ist derzeit unklar. Die Stadt sei nicht verpflichtet, den Parkplatz und die Regenklärbecken sanieren zu lassen, sagte Aeschlimann. Schliesslich müsse der Platz im Normalfall nur Autos standhalten, keinem Riesenrad. Das diesjährige "Büli-Fäscht" startet am Freitag.

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