Für Künzle lief es beim ersten Wahlgang am 4. März nicht wie geplant. Statt problemlos wiedergewählt zu werden, verpasste er das Absolute Mehr und muss sich nun einem zweiten Durchgang stellen.

Künzle bewirbt sich als "Stadtpräsident für alle" und betont dabei seine Erfahrung. Neben seiner eigenen Partei, der CVP, sprechen sich auch SVP, FDP, EVP, EDU und BDP für den bisherigen Stadtpräsidenten aus. Dazu hat Künzle Rückendeckung von vielen Vereinen und Verbänden.

Resultat am frühen Nachmittag

Auf der anderen Seite im Ring steht Stadträtin und Finanzvorsteherin Yvonne Beutler, für die es am Wahltag Anfang März deutlich besser lief. Sie erzielte das beste Resultat aller Stadtrats-Kandidierenden und überholte selbst den amtierenden Stadtpräsidenten.

Dass sie Anlauf auf das Stadtpräsidium nehmen könnte, entschied Beutler erst, nachdem klar war, dass sie durchaus eine Chance haben könnte. Wird sie heute gewählt, ist sie die erste Frau im Winterthurer Stadtpräsidium. Das Schlussresultat wird für den frühen Nachmittag ab 14 Uhr erwartet.