Halbjahresbilanz
Wachstum von 4.9 Prozent – der Zürcher Tourismus boomt

Die Tourismusregion Zürich hat ein erfreuliches erstes Halbjahr hinter sich. Es wurden rekordhohe 2'740'463 Übernachtungen registriert. Das bedeutet ein Wachstum von 4,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Markant gestiegen sind die Logiernächte von Gästen aus China und Indien.

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Zwei Touristinnen aus Asien machen Erinnerungsfotos. Solche sind in Zürich wieder häufiger zu sehen. (Symbolbild)

Zwei Touristinnen aus Asien machen Erinnerungsfotos. Solche sind in Zürich wieder häufiger zu sehen. (Symbolbild)

STEFFEN SCHMIDT

Die Terrorangst scheine kein Grund mehr zu sein, auf Reisen nach Europa zu verzichten, teilte Zürich Tourismus am Montag mit. Deshalb habe die Tourismusregion Zürich insgesamt stark wachsen können.

Die Baisse im chinesischen Markt sei überwunden, heisst es weiter. Gäste aus China verzeichneten nämlich ein Plus von 18,4 Prozent. Ebenfalls stark im Plus sind Indien (+30,7 Prozent), Japan (+35,1 Prozent) und die USA (+14,3 Prozent). Spanien (+11,8 Prozent) lieferte ebenfalls erfreuliche Zahlen.

Stagnation herrschte bei den Gästen aus Deutschland, ins Minus rutschten Italien (-4,1 Prozent), Frankreich (-7,7 Prozent) und Grossbritannien(-9 Prozent). Ebenfalls rückläufig waren die Übernachtungen der Gäste aus den Golfstaaten (-5,5 Prozent).

Den Rückgang von Gästen aus einigen europäischen Ländern begründet Zürich Tourismus mit konjunkturellen Bedingungen. Auch der Brexit könne ein Grund für weniger Übernachtungen aus Grossbritannien sein.

Insgesamt ist die Tourismusorganisation jedoch zufrieden. Die Qualität des Angebots stimme, die Gäste hielten sich gerne in Zürich und Umgebung auf.