Am 6. Februar hatte der Bezirksrat den Rekurs des VPOD gegen die Änderung der Stadtzürcher Anstellungsbedingungen für Hortleiterinnen und Hortleiter abgewiesen. Die neue Regelung, welche ihnen weniger Ferientage zugesteht als bisher, komme einer Lohnkürzung von 2,1 bis 6,8 Prozent gleich, hatte die Gewerkschaft argumentiert.

Nun soll das Verwaltungsgericht entscheiden. Dieses habe nämlich 2006 festgestellt, der Beruf der Hortleitung gehöre zu den diskriminierten Berufen. Das Gericht ordnete eine Aufholbewegung an, wie der VPOD schreibt. Diese werde nun teilweise rückgängig gemacht.

Der VPOD verlangt laut Mitteilung auch eine Überprüfung der Einreihung der Hortleitungen. Es soll geklärt werden, "ob die Arbeitsbewertung die besonderen Anforderungen dieses Berufes ausreichend berücksichtigt hat", und ob die Einreihung auch mit den neuen Rahmenbedingungen noch korrekt ist.

Spezialregelung aufgehoben

Im Rahmen der strukturellen Besoldungsrevision von 2000 wurden die Hortleiterinnen und -leiter laut VPOD zu tief eingestuft. Als Entschädigung erhielten sie eine besondere Ferienregelung, nämlich eine bis drei Wochen zusätzliche Ferien, je nach Alter.

Mit dem neuen Anstellungsreglement der Stadt wird diese Spezialregelung aufgehoben. Damit sollten für alle Mitarbeitenden die gleichen Bedingungen geschaffen werden.