Zürich

Vorschlag zur Verlegung des Literaturmuseums Strauhof erntet Kritik

Fast 2200 Personen unterschrieben die Petition zum Erhalt des Strauhofs. (Archiv)

Fast 2200 Personen unterschrieben die Petition zum Erhalt des Strauhofs. (Archiv)

Das «Strauhof-Komitee», das sich für den Erhalt des Zürcher Literaturmuseums Strauhof einsetzt, ist mit dem Vorschlag der Stadt Zürich nicht zufrieden. Eine Verlegung in die Bärengasse, lehne man strikt ab, teilte das Komitee am Freitag mit.

Das Komitee schlägt vor, stattdessen das im Strauhof geplante Jugendliche Literatur-Labor (JULL) in die Bärengasse zu verlegen und im Strauhof alles beim Alten zu belassen. Das Literaturmuseum, mit seiner internationalen Ausstrahlung und seinem Renommee, sei nur an seinem angestammten Ort vorstellbar.

Die Stadt hatte Anfang November mitgeteilt, den Strauhof 2015 zu schliessen und - unter der Leitung von Richard Reich und Gerda Wurzenberger - in ein literarisches Labor für Jugendliche umzuwandeln. Literaturausstellungen sollten künftig an verschiedenen Orten in Zürich stattfinden.

Petition für Erhalt des Strauhofs

Fast 2200 Personen, auch aus dem Ausland, hatten daraufhin eine Petition gegen die Schliessung des Strauhofs unterschrieben. Darin wurden Peter Haerle, Direktor der Dienstabteilung Kultur, und die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch aufgefordert, den Entscheid zu überdenken und die "einzigartige Institution" zu erhalten.

Am Donnerstag machte die Stadt deshalb das Angebot, das Literaturmuseum ins Museum Bärengasse zu verlegen. Rund 150 Quadratmeter könnten dort für Literaturausstellungen genutzt werden.

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