Weitere häufige Mädchennamen sind Julia, Ella und Lina. Bei den Knaben entschieden sich Eltern im vergangenen Jahr auch oft für Julian, Liam und Moritz.

Dabei gibt es Unterschiede in der Häufigkeit des Vornamens nach Bildungsstand der Eltern: So wählen Eltern mit höherem Bildungsstand im Mittel häufige Vornamen, während sich Eltern mit geringerer Bildung eher für seltene Namen entscheiden, wie es in einer Mitteilung von Statistik Stadt Zürich vom Mittwoch heisst.

Unterschiede nach Nationalitäten gibt es dabei keine. Sowohl bei Schweizer als auch bei ausländischen Eltern wählen diejenigen mit höherer Bildung tendenziell Vornamen, die oft auftreten. Eltern mit geringerem Bildungsstand suchen eher individuelle Namen aus.

Insgesamt zeigt die Statistik einen Trend zu gleichen Vornamen. So war bei den 1990 bis 2000 Geborenen mit 65 verschiedenen Vornamen pro 100 Personen noch eine starke Individualisierung zu beobachten. Im Jahr 2000 fand eine Trendumkehr zu ähnlicheren Namen statt. Im Jahr 2016 gab es in der Stadt Zürich bei den Mädchen 50 und bei den Knaben 46 verschiedene Vornamen auf 100 Personen.