Zürich
Vorfahrt für den Bus am Rosengarten kostet 5,5 Millionen Franken

Der Bus soll auf der Rosengartenstrasse freie Fahrt bekommen. Die sofortige Bevorzugung des ÖV lässt sich der Zürcher Stadtrat fast 5,5 Millionen Franken kosten. Das letzte Wort dazu hat aber der Gemeinderat, er muss den Kredit absegnen.

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Rosengartenstrasse

Rosengartenstrasse

abr

Um die Verkehrssituation am Rosengarten zu verbessern, will der Zürcher Stadtrat dem Bus die Vorfahrt geben und zwar immer. Er beantragt beim Gemeinderat daher fürs Teilprojekts «Busbevorzugung mit Lichtsignalanlagen als Sofortmassnahme» einen Kredit von 5,489 Millionen Franken.

Konkret heisst das: Die Busspur auf der Hardbrücke soll vom Sihlquai bis zur Röschibachstrasse verlängert und bei der Einfahrt Röschibachstrasse eine Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung eingerichtet werden.

Um die zusätzliche Fahrspur bauen zu können, soll der Pfeiler der Passerelle Röschibachstrasse entfernt werden. Die Passerelle wird mit neu zwei Stützen am selben Ort wieder aufgebaut.

In den Einmündungsbereichen der Wibichstrasse werden Trottoirüberfahrten erstellt. Im Abschnitt Guggachstrasse bis Langackerstrasse wird das Einbiegen vom Bucheggplatz in den Hirschwiesentunnel durch eine Sicherheitslinie unterbunden. Dadurch wird der Verkehrsfluss vom Buchegg- in den Hirschwiesentunnel nicht mehr gestört.

Auf der Höhe Wibichstrasse wird zudem eine Lichtsignalanlage zur Dosierung des Verkehrs Richtung Hardbrücke eingerichtet.

Der Baubeginn ist Anfang 2015 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis August 2015. (rsn)