Street Parade

Von überall her strömten sie nach Zürich

Wenn es plötzlich in Zürich nur so von heiteren Menschen in kunterbunten Farben wimmelt, kann es sich nur um die Gefolgschaft der Street Parade handeln.

Der Verein Street Parade Zürich kann sich über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen. Auch wenn kein blauer Himmel die Limmatstadt veredelte, strömten wieder Tausende von Menschen aus nah und fern zusammen, um die mittlerweile 23. Street Parade zu feiern.

Mit dem diesjährigen Motto «Enjoy the Dancefloor – and save it» wollte der Verein dazu aufrufen, die Partyzonen zu geniessen, sie aber auch zu schützen. Denn Gewalt und Rücksichtslosigkeit sollen ebenso wenig Platz haben wie Intoleranz und fahrlässige Sorglosigkeit. Wie bereits 1992 ist die Street Parade noch immer «eine Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit, Grosszügigkeit und Toleranz», so der Verein.

Und (fast) so wie damals ist die grösste Tanzveranstaltung Europas auch heute noch ein Tummelplatz von Menschen, die sich gerne für einen Tag verkleiden, sich bei lautem Sound gehen lassen und den Tag zur Nacht machen wollen. Denn, wie einer der Raver treffend bemerkte, kann an diesem Tag «jeder Platz, jede Strasse in Zürich zum Dancefloor werden».

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