Gezeigt wurden über 100 Filme aus aller Welt, zum grössten Teil Spielfilme. Das hohe Niveau der Filme habe gezeigt, dass das Genre des schwulen und lesbischen Films stetig an Bedeutung gewinne, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung. Gerade in Ländern, in denen die gesellschaftliche Akzeptanz von sexuellen Minderheiten hinterherhinke, seien Filme ein wichtiges Mittel, um Goodwill zu schaffen. Auch würden durch sie die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen gestärkt.

Der diesjährige Pink Apple Award ging an die beiden Kalifornier Rob Epstein und Jeffrey Friedman. Seit zwei Jahrzehnten drehen die beiden Filmemacher vor allem aufsehenerregende Dokfilme mit schwulen Thematiken. Einige davon waren bereits mit Oscars ausgezeichnet worden, wie es weiter heisst. Der grösste Teil der Interessierten besuchte die Veranstaltungen in Zürich zwischen 26. April und 5. Mai. Etwas weniger als zehn Prozent der Zuschauerinnen und Zuschauer waren am 6. und 7. Mai in Frauenfeld. Erstmals im grossen Stil wurde in diesem Jahr die sogenannte Closing Night in Zürich durchgeführt.(sda)