Bildung

Volksschulamtschef Martin Wendelspiess geht in Pension

Martin Wendelspiess.

Martin Wendelspiess.

Das neue Volksschulgesetz, Blockzeiten, Tagesstrukturen, Schulleitungen – Martin Wendelspiess hat in seinen vielen Jahren beim Volksschulamt einige Veränderungen miterlebt und -gestaltet.

Nach fast 40 Jahren beim Zürcher Volksschulamt – in den letzten 17 Jahren als Chef – geht Martin Wendelspiess Ende Mai 2016 in Pension. Das Bewerbungsverfahren für seine Nachfolge läuft. Die Stelle wurde Ende November ausgeschrieben.

Mehr als sein halbes Leben hat Wendelspiess im Zürcher Volksschulamt verbracht. In dieser Zeit habe sich die Volksschule modernisiert und für gesellschaftliche Bedürfnisse geöffnet, teilte der Zürcher Regierungsrat gestern mit.

Ein Meilenstein sei das neue Volksschulgesetz gewesen – aber auch Blockzeiten und Tagesstrukturen sowie die Schulleitungen hätten sich etabliert. Mit Englisch wurde zudem eine zweite Fremdsprache an der Volksschule eingeführt und der Kindergarten wurde in der Ära Wendelspiess kantonalisiert und damit aufgewertet.

In den 38 Jahren beim Volksschulamt arbeitete der 64-Jährige mit vier Bildungsdirektorinnen beziehungsweise
-direktoren zusammen: Mit Alfred Gilgen (LdU), Ernst Buschor (CVP), Regine Aeppli (SP) und der amtierenden Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP).(sda)

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