Während der sechsmonatigen Sammelfrist kamen über 7400 Unterschriften zusammen, wie die AL mitteilte. Die Volksinitiative sieht die Schaffung eines kantonalen Betreuungsfonds vor, der über eine Lohnabgabe der Betriebe finanziert werden soll.

Der Betreuungsfonds sorgt laut AL dafür, dass die Kinderbetreuung nicht nur in Zürich und Winterthur ausgebaut wird, sondern dass insbesondere auch finanzschwache Gemeinden den Gesetzesauftrag erfüllen können.

Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich hatten 2010 den Gegenvorschlag zur Initiative "Kinderbetreuung Ja" angenommen. Damit wurden die Gemeinden verpflichtet, für ein bedarfsgerechtes Angebot an familienergänzender Betreuung für Kinder im Vorschulalter zu sorgen. Die Finanzierung erfolgt bisher über Elternbeiträge und Beiträge der Gemeinden. (sda)